Laserklinik Lohr

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Netzhautlaser

Zur Behandlung verschiedenster Netzhauterkrankungen wird in der modernen Lasertherapie der sogenannte Argonlaser verwendet. Es handelt sich um einen Laser mit einer Wellenlänge von 514 nm. Durch entsprechende Einstellungen dieses Lasers können unterschiedlich große und unterschiedlich intensive Laserherde an der Netzhaut appliziert werden. Welche Einstellungen gewählt werden müssen, hängt von der zu behandelnden Erkrankung ab.


Generell kommt der Laser in der Behandlung der Netzhaut in drei verschiedenen Situationen zum Einsatz:

1) Die Behandlung des Makulaödems

Ein Makulaödem (Flüssigkeitsansammlung im Zentrum der Netzhaut) entsteht am häufigsten bei einer diabetischen Netzhauterkrankung und nach Venenverschlüssen (Thrombosen). Bei beiden Erkrankungen führt das entstehende Makulaödm zu einer Sehminderung und zum Auftreten von verzerrtem Sehen. Ziel der Behandlung durch kleine, zarte Laserherde im Zentrum der Netzhaut ist es, das Ödem zurückzudrängen und somit eine Sehverbesserung zu erzielen.

2) Die Behandlung der Netzhauterkrankung (Retinopathie) bei Diabetes und Thrombosen

Bei oben genannten Erkrankungen kommt es zu Blutungen und Gefäßneubildungen in der Peripherie der Netzhaut und an der Regenbogenhaut. Durch diese Gefäße kann es zu Blutungen ins Augeninnere (Glaskörperblutung) und zu Druckanstiegen im Auge (Sekundärglaukom) kommen. Um ein Voranschreiten der Veränderungen zu stoppen, werden mit dem Argonlaser 400 – 1200 Laserherde in der Peripherie der Netzhaut gesetz, um eine weitere Gefäßneubildung zu unterdrücken. Diese Laserung führt nicht zu einer Sehverbesserung, sondern dient einzig und allein einer Stabilisierung des Befundes und soll weitere Komplikationen am Auge vermeiden.

3) Behandlung von Netzhautlöchern

Besonders bei starker Kurzsichtigkeit oder bei einer Abhebung des Glaskörpers können Einrisse in der Netzhaut (Netzhautforamen) entstehen. Durch diese Löcher kann es zu einer Netzhautablösung kommen. Eine solche Netzhautablösung ist gefährlich für das Auge und kann bis zu einer Erblindung führen. Erkennt der Augenarzt bei einer Untersuchung solche Löcher oder dünne Stellen in der Netzhaut, an denen ein Loch droht, so sollten diese Veränderungen behandelt werden. Durch Umstellung der auffälligen Netzhautstelle mit mehreren großen Laserherden wird eine Vernarbung der Netzhaut mit den darunter gelegenen Schichten (Aderhaut und Lederhaut) erreicht. Eine Netzhautablösung kann sich dann aus den gefundenen Löchern nicht mehr entwickeln.

Animation: Netzhautloch (Foramen)

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Animation: Netzhautlaser-Behandlung bei Diabetischer Retinopathie

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Animation: Netzhautlaser-Behandlung bei feuchter Makuladegeneration

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