Laserklinik Lohr

Qualitätsgarantie
Die Augenpraxisklinik sowie die

Augen-Laser-Klinik Lohr sind nach
DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert!

Der Operationstag - Ihre Graue Star Operation

Alles wie gewohnt

Vor der Operation sollten Sie sich wie immer verhalten. Ändern Sie also Ihre Diät oder Therapie nicht und nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt ein. Bei Marcumar oder andere gerinnungshemmende Mittel halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt. Ihre Augentropfen gegen den Grünen Star nehmen sie bitte ebenfalls wie gewohnt. Dazu tropfen Sie die verordneten Augentropfen 2 x in das zu operierende Auge.

Die OP-Vorbereitung

Nachdem Sie zu Hause wie gewohnt gegessen haben, kommen Sie zum vereinbarten Termin zu uns in die Klinik. Nach Ihrem Eintreffen werden Sie in die Operationsabteilung geführt. Unsere Assistentinnen bereiten Sie auf die Behandlung vor. Wir führen nun noch einige Routineuntersuchungen wie Blutdruckmessung und EKG-Kontrolle durch, dann werden Ihnen Augentropfen verabreicht.

Betreuung durch den Anästhesisten


Die Operation findet unter örtlicher Betäubung statt. Das bedeutet, dass Sie zwar bei Bewusstsein sind, aber keine Schmerzen verspüren. In der Mehrzahl der Fälle können wir auf eine Spritze verzichten und Sie lediglich mit speziellen Augentropfen betäuben. Sie werden keine Schmerzen während der Operation verspüren. Ein Anästhesist kümmert sich während des gesamten Aufenthaltes um Sie.


Ruhig und entspannt

Es gibt keinen Grund für Ängste oder Hemmungen. Wenn Sie Fragen oder Wünsche haben, sprechen Sie mit unseren Ärzten und Schwestern, die alles dafür tun werden, dass Sie die Operation ruhig, schmerzfrei und entspannt erleben.

Behandlungsschritte und Techniken beim Grauen Star

Die Graue Operation (Katarakt) wird in mehreren Abschnitten durchgeführt. Zunächst wird das trübe Linsenmaterial entfernt, dann wird eine künstliche Augenlinse eingesetzt.

In der herkömmlichen Behandlung wird der erste Schritt von Ihrem Operateur manuell ausgeführt. Setzt man hierfür einen modernen Femtosekundenlaser ein, wird dadurch die Präzision und Genauigkeit wesentlich erhöht. Beide Möglichkeiten bieten wir Ihnen an.

Sie liegen bequem auf einer Operationsliege. Der Bereich rund um das zu operierende Auge wird desinfiziert und mit einem sterilen OP-Tuch abgedeckt. Dann wird Ihr Auge mittels Augentropfen oder durch eine sanfte Betäubungsspritze betäubt, damit Sie vom Eingriff nichts spüren.

Ablauf einer Standard-Linsen-Operation

Im Augenärztlichen Operationszentrum setzen wir routinemäßig das gegenwärtig altbewährteste Behandlungsverfahren ein: die Phakoemulsifikation. Hierbei wird ein winziges Hohlmesser durch einen circa 2 mm großer Zugang in das Auge geführt. Die Spitze vibriert mit einer Frequenz von 40.000 Schwingungen pro Sekunde; sie zerkleinert das getrübte Gewebe mithilfe von Ultraschallenergie so weit, dass es sich durch die Öffnung absaugen lässt.

Ablauf einer LASER-Linsen-Operation

Während der gesamten Laserbehandlung kontrolliert der Chirurg jeden einzelnen Schritt über ein Videomikroskop. Über ein integriertes Diagnosegerät (eine Optische Kohärenztomographie) wird das Auge in wenigen Sekunden punktgenau abgetastet (gescannt), was eine sehr genaue Planung der Behandlung ermöglicht. Nach exakter Ausrichtung beginnt der Laser seine Arbeit.

Schritt 1: Kreisrunde Öffnung der Linsenkapsel (Kapsulotomie)

Der Femtosekundenlaser führt dies mit höchster Präzision und Reproduzierbarkeit aus. Wodurch die Intraokularlinse eine optimale Positionierung im Kapselsack erhält.

Laser-Linsen-Operation am Grauen Star

Schritt 2: Zerkleinerung des Linsenkerns

Der Femtosekundenlaser ist in der Lage die getrübte Linse in kleinste Würfelchen zu zerteilen. Dies geschieht mit deutlich weniger und besser fokussierter Energie als die Zerkleinerung bei der traditionellen Methode (Phakoemulsifikation). Es wird viel weniger Ultraschallenergie zur Zerkleinerung der natürlichen Linse benötigt, was den Eingriff gewebeschonender macht.

Laser-Linsen-Operation am Grauen Star

Bei beiden Verfahren bleibt die Linsenkapsel normalerweise im Auge. Sie dient als "Tasche" für die neue Kunstlinse.

Schritt 3: Einsetzen der künstlichen Linse (IOL)

Die gefaltete Linse wird durch die Inzision (den Schnitt) über einen speziellen Injektor in das Auge eingebracht. Die Linse entfaltet sich kontrolliert und der Chirurg bringt sie in ihre endgültige Position.

Durch den kleinen Schnitt ist meist ein Wundverschluss ohne Naht möglich und es entsteht eine deutlich geringere Bildverzerrung. In Einzelfällen können andere Verfahren notwendig sein, bei denen der Linseninhalt in einem Stück oder die gesamte Linse entfernt werden muss. Dies erfordert eine größere Wundöffnung, die zwar nicht gefährlicher ist, aber das Auge stärker reizt. Die Heilung dauert in diesem Fall länger.

Das Einsetzen der künstlichen Augenlinse ist Bestandteil jeder Katarakt-Operation. Zuerst wird die Linsentasche gesäubert. Um den Schnitt nicht erweitern zu müssen, wird anschließend die Linse im gerollten Zustand eingesetzt.

Die Kunstlinse muss nicht mehr ausgetauscht werden, sie bleibt auf Dauer im Auge. Die Operation kann eine bestehende Kurz- oder Weitsichtigkeit reduzieren oder sogar aufheben: Sie sehen also nach der Operation nicht nur klarer, sondern vielleicht sogar wieder schärfer – auch ohne Brille. Prinzipiell besitzt die künstliche Linse aber keine Nahanpassungsfähigkeit: Eine Restbrille bleibt erhalten.

Der Femtosekundenlaser revolutioniert die Katarakt-Operation, denn für Sie als Patient wird die Behandlung noch präziser und schonender. Der Laser ermöglicht Ihrem Operateur feinste Präzisionsarbeit im Mikrometerbereich. Damit werden die Strukturen im Augeninneren geschont und mögliche Entzündungen und Reizungen minimiert.

Animation: Ablauf einer Grauen Star Behandlung

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Ablauf einer LASER-Linsen-Operation bei Grauer Star

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